Erfolg und Sicherheit beim CFD Trading

Durch die flexibel Art der CFDs hat man als Anleger natürlich auch die Möglichkeit einige der typischen Gefahren an der Börse zu bannen und sicherer zu handeln als mit vielen anderen Mitteln, gerade zum Beispiel viel sicherer, als mit Optionsscheinen. So sorgt zum Beispiel der Umstand für mehr Sicherheit, dass nur der Anleger selbst entscheiden kann, wie viele einzelne CFDs er kaufen möchte, da es keine Mindestabnahmen, Musterzuschläge oder Preisstaffeln, wie sie ansonsten an der Börse durchaus üblich sind, gibt. Das macht es möglich auch mit einem sehr kleinen Einsatz Gewinne zu machen, man muss also bei Weitem nicht so viel aufs Spiel setzen, wie bei einem normalen Aktienhandel.

Vernunft

Schwierig wird das ganze nur, wenn man selbst die Vernunftgrenzen nicht einhalten kann, die man sich eigentlich gesetzt hat, doch dieses Risiko kann natürlich nur der Trader für sich ausschließen, es liegt also nicht direkt bei den CFDs.
Wer es schafft in sinnvollen Dimensionen zu Traden und dabei seine persönlichen Grenzen nicht zu überschreiten, der kann auf lange Sicht stetige Gewinne erwirtschaften, die Verluste aber auf einem guten Minimum halten, was natürlich das Optimum darstellt. Voraussetzung dass der Handel mit CFDs auf diese Art und Weise funktionieren kann und erfolgreich ist, ist allerdings, dass man seine eigenen Grenzen und Regeln auch einhält, die einem im Normalfall auch ein gesunder Menschenverstand vorgeben sollte.
Wichtig ist, dass man beim Handel mit CFDs niemals alles auf eine Karte setzt, denn kein Anleger kann immer zu 100 Prozent vorher sagen, wie sich die Kurse entwickeln werden und somit ist es sehr riskant sein gesamtes Kapital in eine einzige Position zu stecken. Ein Grundsatz für sicheren Handel an der Börse lautet, dass man immer nur etwa zwischen 3 und 5 Prozent seines Kapitals anlegen sollte, wobei diese Richtlinie für jeweils ein CFD gilt. Verfährt man nach dieser Methode kann man sich bis zu 20 Verlust-Trades leisten bis die eigenen Mittel erschöpft sind.

Spekulation vs. Trading


Wer diese Regeln kennt und anwendet wird sich natürlich sicherlich wundern zu hören, dass viele Spekulanten teilweise 90 Prozent ihres gesamten Geldes in eine einzige Position stecken, was natürlich viel zu gefährlich ist. Auf diese Art und Weise kann man sich sehr schnell absolut ruinieren und genau dieses Verhalten ist es auch, wegen dem so viele Menschen an der Börse schon Hab und Gut verloren haben. Natürlich kann man mit diesem Verhalten auch einmal Glück haben, das ist sicherlich nicht ausgeschlossen, aber mehr als ein oder zweimal wird die Sache sicherlich nicht gut gehen, das zeigen die Statistiken ganz deutlich.
Außerdem ist es für einen sicheren Handel an der Börse wichtig, sich nicht auf sein Glück zu verlassen, sondern auf seinen Verstand und darauf, dass man klug angelegt hat. Spekulanten haben kein Glück, zumindest nicht immer, ein wirklich guter Trader muss immer darauf achten, nicht alles auf eine Karte zu setzen und sich so die maximalen Gewinne zu sichern, keine maximalen Verluste.
Sehr wichtig ist für einen Anleger auch, dass er nicht zu stolz ist zu seinen Fehler zu stehen. Hat man eine schlechte Position in sein Depot aufgenommen und erkennt dies, kann man die Verluste auf dem geringsten Level halten, wenn man die Position sofort wieder schließt. Sie aus falschem Stolz zu behalten würde heißen, auch hohe Verluste in Kauf zu nehmen, die man sich hätte sparen können.

Für einen sicheren Handel mit CFD ist es absolut wichtig, dass man schlechte Investitionen erkennt und direkt wieder verkauft. Sicherlich ist es ärgerlich, wenn man sich bei einer Position verschätzt hat, aber Verluste gehören dazu und müssen hin und wieder in Kauf genommen werden, die Kunst ist es eben nur, diese durch ein kluges Handeln auf einem geringen Punkt zu halten und dafür zu sorgen, dass die Gewinne überwiegen.

Stop Loss setzen

Wichtig ist, dass man mit Stop Loss arbeitet, da man so die Verluste gezielt gering halten kann. Umgekehrt spielt diese Möglichkeit auch beim Gewinne erwirtschaften eine Rolle. Allerdings sollte man hier ab und zu auch etwas wagen und die Position ein wenig länger laufen lassen, da man durch ein zu frühes Abschneiden oftmals auch weiteren Gewinnen entgeht. Wenn man zu viel Angst hat, dass die Kurse wieder fallen und man zu lange gewartet hat, dann hat man immer noch die Möglichkeit die Stopp Loss Marke konstant mit nach oben zu ziehen und sich so immer höhere Gewinne zu sichern, ohne einen Verlust in Kauf nehmen zu müssen, da man die Marke einfach entsprechend platzieren kann, um sich abzusichern.

Lesen Sie hier weiter: Stop Loss richtig einsetzen